Jubiläumsfahrt
des SGV  Abt. Dortmund- Hörde
zum Weinfest nach Winningen an die Untermosel
am 04. September 2011
 
Anlass zu dieser Busfahrt war das 120. jährige Bestehen der Abt. Hörde des SGV.
 Als Ziel hatten wir uns Winningen an der Mosel – nicht ohne Grund – ausgesucht. In Winningen wurde nämlich in diesem Jahr wieder 10 Tage lang das
älteste Weinfest Deutschlands  gebührend gefeiert.
So ließen es sich die Winninger Weinmajestäten: Weinkönigin Christina Richter und die Weinhexe (ein Winninger Original) Linda  Kröber nicht nehmen, die Gäste des Weinfestes persönlich zu begrüßen.
 
Nach einem Mittagessen im Fronhof, bei dem natürlich auch der Moselwein, meist Riesling aus heimischem Anbau, nicht fehlen durfte, erfreuten wir uns an den Darbietungen der Winninger Winzerkapelle sowie der Winninger Winzer-, Trachten- und Tanzgruppe.
Auch ein Rundgang durch die engen Straßen und Gässchen von Winningen mit ihren romantischen  Fachwerkhäusern, die mit Blumen- Rebenschmuck verziert waren, zeigte uns, dass dieser Ort, wie wenig andere, den Zauber der Vergangenheit in seinen Mauern erhalten hat.
 
Danach begaben wir uns an Bord der MS Windiga zu einer Moselrundfahrt ( 2 Stunden) bei Kaffee und Kuchen.
Sehr beeindruckt hat uns dabei der Blick auf die Winninger Weinberge, wo an den oft bis zu 65° steilen Schieferhängen der einzigartige Wein, vor allem Riesling, angebaut wird.
Dabei unterquerten wir auch die höchste Autobahnbrücke (A 61)Deutschlands (132 m Höhe!).
 
Auf dieser Fahrt war auch genügend Zeit vorhanden, dass der Vorsitzende unserer Abteilung, Manfred Schaub, mal unseren Mitgliedern die umfangreichen Gedanken zu Gehör zu bringen, die sich der mit unserer Abteilung sehr vertraute Karl-Heinz Enste (auch vielen SGVern anderer Abt. ein Begriff) vor 20 Jahren gemacht hat. Anlass dazu war damals das 100 jährige Bestehen unserer Abteilung im Jahre 1991. Sehr interessant war dabei nicht nur die Beleuchtung der historischen Entwicklung der Wanderbewegung in Deutschland und speziell unserer Abteilung, sondern auch die Einschätzung der damaligen aktuellen Situation des allgemeinen Interesses am Wandern, insbesondere auch das der jüngeren Generation. An dieser Einschätzung hat sich bis heute vieles nicht verändert.

Angefüllt mit dieser Vielzahl von Eindrücken traten wir dann am frühen Abend die Rückfahrt nach Dortmund an.
     

   

        

 

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