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Der SGV, Abt.
Dortmund - Hörde
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begrüßt das Neue
Jahr 2012 in Leipzig
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Das hat es in der Abt. Hörde des SGV noch nie
gegeben:
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Mit dem bewährten Busunternehmen „Johannes Hartmann“
ging es mit 27 SGV-Mitgliedern an Bord in Richtung
Sachsen.
Ein Zwischenstopp wurde in Naumburg an der Saale
eingelegt. Der Dom „Sankt Peter und Paul“ mit seinen
gewaltigen 4 Türmen und den berühmten Stifterfiguren
ist der Anziehungspunkt der Stadt.
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Gegen 18 Uhr wurde das Ziel, das Hotel „Belmondo“ in Wiedemar bei Leipzig erreicht.
Der nächste Morgen begann mit einer Stadtrundfahrt
und anschließender Stadtführung in Leipzig.
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Wer die Stadt noch nicht kannte war überrascht von
der vielfältigen prächtigen Architektur, den altehrwürdigen Bürgerhäusern, historischen Passagen
und Innenhöfen, die früher vielfach Messe- und Handelshäusern waren.
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Die Fahrt führte u. a. am Völkerschlachtdenkmal
vorbei: Ein monumentaler Bau und ein Wahrzeichen
Leipzigs. Eine Betrachtung aus nächster Nähe war in
Folge des ungünstigen Wetters leider nicht möglich.
Das Denkmal wurde zur Erinnerung an die
Völkerschlacht bei Leipzig im Oktober 1813
errichtet. Hier war Napoleons Armee durch die
Preußen und Verbündeten Russen und Österreicher
vernichtend geschlagen worden, und wieder im Oktober - 176 Jahre später – führte,
beginnend in Leipzig, ein friedlicher Aufstand des Volkes zum Zusammenbruch
des DDR- Regimes. Ausgehend von den Friedensgebeten in der Nikolaikirche demonstrierten am 9.
Oktober 1989 über 70.000 Menschen für Rede- und Versammlungsfreiheit. Mit
Rufen, wie „Wir sind das Volk“ und „Keine Gewalt“ wurde das Tor zur Deutschen Einheit aufgestoßen.
Eine in das Pflaster am Kirchplatz eingelegte Bronzeplatte mit Datum und Fußabdrücken erinnert an
dieses historische Ereignis.
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Am Nachmittag fand noch eine Besichtigung der
„Rotkäppchen“ Sektkelterei in Freyburg an der
Unstrut statt. Das Weinanbaugebiet dort ist klein,
und es müssen Weine aus anderen Regionen zugekauft
werden. Der Tag klang aus mit einem Kaffeetrinken in einer
privaten Kaffeerösterei in Balgstädt.
„Auerbachs Keller“ in der berühmten Mädler - Passage
ist wohl die bekannteste Gaststätte Leipzigs. Durch
Goethes „Faust“
(er hatte in Leipzig schon als
16-Jähriger studiert), ist sie berühmt geworden.
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Leipzig beherbergt übrigens nach Heidelberg die
älteste Universität Deutschlands.
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Ein Höhepunkt wurde uns noch am 31.12. in der
Thomaskirche mit dem Thomaner - Chor und Mitgliedern
des Gewandhaus-Orchesters mit der Sylvester-Motette
von Johann Sebastian Bach geboten.
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Er lebte und
arbeitete hier und war allein 27 Jahre Kantor des Thomaner-Chores, der in diesem Jahre sein
800-jähriges Bestehen feiern kann. In der Kirche befindet sich die Bronzegrabplatte
Johann Sebastian Bachs und auf dem Kirchplatz ist
ihm zu Ehren ein überlebensgroßes Denkmal errichtet.
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Nicht zu vergessen der Leipziger Hauptbahnhof: Deutschlands größter Kopfbahnhof ist mit seinen
Bahnhofspromenaden, 140 Geschäften und
gastronomischen Einrichtungen ein „Hingucker“,
besonders schön anzusehen im weihnachtlichen
Lichterglanz.
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Bei einem gutem Programm und einem tollen Büfett
wurde der Jahresausklang und der Beginn des neuen
Jahres dann im Hotel gebührend gefeiert
Am späten Vormittag des Neujahrstages wurde dann die
Heimreise angetreten. Es waren ausgefüllte Tage. Grund genug, vielleicht
einmal wieder zu kommen, um noch mehr über diese
pulsierende Stadt zu erfahren. Besonderer Dank gilt dem Ehepaar Hartmann, das den
Anstoß zu dieser schönen Busreise gegeben hat.
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Bericht von Christel König
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