-Naturschutzbund Deutschland e.V.  informiert:
Vogel des Jahres 2012: die Dohle  
 

Die intelligenten Singvögel brauchen einen besseren Schutz ihrer Lebensräume.

 "Der NABU und der Landesbund für Vogelschutz, NABU-Partner in Bayern, haben heute die Dohle (Coloeus monedula) zum „Vogel des Jahres 2012“ gekürt. „Damit beleuchten wir eine der intelligentesten heimischen Vogelarten, die trotz ihrer Anpassungsfähigkeit immer weniger Nistmöglichkeiten findet“, erklärt NABU-Vizepräsident Helmut Opitz. „Mit der Ernennung zum Vogel des Jahres wollen wir uns verstärkt für die geselligen Dohlen einsetzen, denn ihre Lebensräume werden immer mehr eingeengt“, erläutert der LBV-Vorsitzende Ludwig Sothmann. Es sei dringend, die vielseitigen Stimmtalente besser zu schützen, denn Dohlen stehen bereits in mehreren Bundesländern auf der Roten Liste der gefährdeten Arten oder auf der Vorwarnliste."

(Quelle: NABU)
 
 
 

Blume des Jahres 2012: die Heidenelke

 
 
"Die in vielen deutschen Bundesländern bereits vom Aussterben bedrohte Heidenelke ist die Blume des Jahres 2012. Damit ehrte die Loki Schmidt Stiftung Naturschutz Hamburg ihre Gründerin zu deren erstem Todestag.
 „Der Rückgang der Heidenelke beruht auf der immer intensiveren Nutzung unserer Landschaft“, sagte Axel Jahn, der Geschäftsführer der Loki Schmidt Stiftung. Zum Lebensraum der Pflanze gehörten Heidegebiete, Trockenrasen, Wiesen und auch an sandigen Wegesrändern ist die Blume zu finden. Doch aus wirtschaftlichen Gründen schwinden diese Heimatgebiete des Gewächses zusehends."

 

 
Baum des Jahres 2012: Europäische Lärche 
 
 
 
"Sie ist im Hochgebirge zuhause, in über 2000 Metern Höhe kann sie an der Baumgrenze Lawinen trotzen: Die Europäische Lärche ist der „Baum des Jahres 2012.“ Das gab am Donnerstag Silvius Wodarz, Präsident der „Baum des Jahres Stiftung“, im Zoologischen Garten Berlin bekannt. Inzwischen ist die Lärche auch in Mittelgebirgen und in der Ebene verbreitet.
Die Europäische Lärche gibt der Wissenschaft bis heute Rätsel auf: Als einziger heimischer Nadelbaum wirft sie ihre Nadeln im Herbst ab und grünt erst im Frühjahr wieder - wie ein Laubbaum. Warum das so ist, ist nach Angaben der „Baum des Jahres Stiftung“ bis heute nicht endgültig geklärt. Vielleicht erleichtern die kahlen Äste das Überwintern, Lärchen überstehen Frost bis -40 Grad unbeschadet. Im Hochgebirge kommen solche Temperaturen häufig vor."

 

 

 

Zurück

;